Prantls Blick:Was die Demos bringen

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Mindestens 200 000 Menschen haben auf der Münchner Theresienwiese für Demokratie demonstriert. (Foto: LUKAS BARTH-TUTTAS/AFP)

Sie sind der wichtige Versuch, den Wahlkampf neu auszurichten. Nationalismus ist keine unausweichliche Naturgewalt, die Zukunft ist formbar. Und Themen gäbe es genug.

Von Heribert Prantl

Warum sind die Großdemonstrationen gegen den Rechtsextremismus so wichtig? Weil sie Stopp-Schilder aufstellen, weil sie den Wahlkampf mitgestalten, weil sie die Zukunft prägen. Die bedrohlichen politischen Irrlehren der Gegenwart, also der populistische Extremismus und der aggressive Nationalismus – sie sind keine Naturgewalten, sie sind nicht zwangsläufig, sie kommen nicht einfach unausweichlich. Es gibt keine Zukunft, von der man sagen könnte, dass es sie einfach gibt, dass sie einfach über uns kommt.

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