Bildung:Neutral ist nicht gleich wertneutral - erst recht nicht an der Schule

Bildung: Die Schule ist ein politischer Ort, sie muss es auch sein.

Die Schule ist ein politischer Ort, sie muss es auch sein.

(Foto: imago stock&people)

Die Gesellschaft steht überall von rechts außen unter Druck. Lehrer können und sollten sich dem entgegenstellen.

Kolumne von Heribert Prantl

Als mir das Problem zum ersten Mal begegnete, kannte ich das Wort dafür noch gar nicht. Das Problem für mich war ein sendungsbewusster junger Lehrer namens Max, ein Studienrat für Deutsch, Erdkunde und Sozialkunde, der frisch aus München in die oberpfälzische Provinz versetzt worden war. Und das Wort, das ich damals noch nicht kannte, war das Wort "Neutralitätspflicht". Darüber wird heute viel diskutiert, es treibt Schüler, Eltern und Lehrkräfte um. Neutralitätspflicht an Schulen? Gibt es sie? Darf es sie geben? Kann, darf eine Schule, an der ja Werte vermittelt werden sollen, wirklich politisch neutral sein? Und wie politisch darf ein Lehrer sein?

Zur SZ-Startseite
Thüringer AfD-Fraktion will Volksentscheid über Corona-Politik

SZ PlusAfD und Justiz
:Daraus macht Höcke kein Geheimnis

Wenn Thüringen gewählt hat, könnte die AfD nicht nur stärkste Kraft sein, sondern auch das Landesverfassungsgericht attackieren. Über die sehr drängende Frage: Wie schützt man das Recht vor Extremisten?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: