MeinungIntegrationUm Herz und Verstand

Portrait undefined Gökalp Babayiğit

Kommentar von Gökalp Babayiğit

Lesezeit: 2 Min.

"Seien wir ehrlich": Türkische Berliner feiern auf dem Kurfürstendamm den Wahlsieg von Recep Tayyip Erdoğan an diesem Sonntag.
"Seien wir ehrlich": Türkische Berliner feiern auf dem Kurfürstendamm den Wahlsieg von Recep Tayyip Erdoğan an diesem Sonntag. Omer Messinger/Getty Images

Warum die Debatte um das Wahlverhalten in Deutschland lebender Türken so irreführend und der Eindruck falsch ist, deren Mehrheit habe für Erdogan gestimmt. Plädoyer für eine sachlichere Debatte.

SZ bei Google bevorzugen

An nur wenigen Wahlen im Ausland arbeiten sich die Deutschen so intensiv ab wie an der türkischen Präsidentschaftswahl. Selbst ein Grünen-Politiker aus Bad Urach (Landkreis Reutlingen), eigentlich zuständig für Agrarthemen, fühlte sich zu folgendem Tweet bemüßigt: "Seien wir ehrlich zu uns: Die feiernden deutsch-türkischen Erdoğan-Anhänger feiern nicht nur ihren Alleinherrscher, sondern drücken damit zugleich ihre Ablehnung unserer liberalen Demokratie aus. Wie die AfD eben. Muss uns beschäftigen."

Zur SZ-Startseite

Nach den Wahlen in der Türkei
:Triumphgeheul und Tränen der Verzweiflung

Fünf weitere Jahre unter Erdoğan: Die einen feiern, die anderen stehen unter Schock. Eindrücke aus der Türkei am Tag danach.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: