MeinungPortugalDas Land hat klargemacht, wo seine Brandmauer verläuft. Glückwunsch

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Kommentar von Patrick Illinger

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Lissabon: Der Mitte-links-Kandidat der Sozialisten, António José Seguro, jubelt nach seinem Sieg über den Rechtspopulisten André Ventura.
Lissabon: Der Mitte-links-Kandidat der Sozialisten, António José Seguro, jubelt nach seinem Sieg über den Rechtspopulisten André Ventura. Ana Brigida/AP/dpa

Bei der Präsidentenwahl stimmten Konservative lieber für einen Kandidaten der Sozialisten als für einen Rechtsradikalen. Im Nachbarland Spanien herrschen ganz andere Verhältnisse. Zur Paradoxie auf der Iberischen Halbinsel.

Bei der ungewöhnlichsten Präsidentenwahl in der Demokratiegeschichte Portugals hat sich am Sonntag eine breite Mehrheit der Bevölkerung gegen Radikalismus, gegen Polarisierung und letztlich für eine wehrhafte Demokratie ausgesprochen. André Ventura, der in die Stichwahl vorgedrungene Anführer der rechtsradikalen Partei Chega, konnte nur ein Drittel der Stimmen auf sich vereinen. Sogar stramm Konservative zogen den Mitte-links-Kandidaten António José Seguro dem Ultranationalisten vor. Chapeau.

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