MeinungKapitalismusDie Deutsche Post gibt’s weiterhin, aber nur in Deutschland

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Die Tochter wird zur Mutter, die Mutter wird zur Tochter – so ist das künftig bei DHL und der Deutschen Post.
Die Tochter wird zur Mutter, die Mutter wird zur Tochter – so ist das künftig bei DHL und der Deutschen Post. Friedrich Bungert

Am Ende aller Umbenennungen, vorerst zumindest: Die Ex-Bundespost heißt jetzt DHL Group. Immerhin eine Würdigung, die fast so schön klingt wie Haribo.

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Im Kapitalismus geht es angeblich ums Kaufen und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen, aber wer Chef einer kapitalistischen Firma ist, den lastet das Kaufen und Verkaufen bald nicht mehr aus. Zum Glück bietet eine Firma ja auch als solche Chancen der Betätigung, vor allem, je größer sie ist: Ständig gibt es etwas, das man abspalten, ausgliedern, umbauen, umbenennen kann, und was sich neben dem Verkauf der eigenen Produkte immer noch tun lässt, ist der Kauf einer anderen Firma.

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Namensänderung: Deutsche Post wird zu DHL

Vor einem Vierteljahrhundert schluckte die Deutsche Post eine US-Firma namens DHL. Seither werden die Auslandsgeschäfte immer wichtiger. Nun wird die Deutsche Post AG zur Tochter von DHL degradiert.

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