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Kommentar von Kerstin Bund

Lesezeit: 2 Min.

Ein Bild aus besseren Tagen: der damalige Porsche-Finanzchef Lutz Meschke (links) mit VW-Chef Oliver Blume in Frankfurt 2022.
Ein Bild aus besseren Tagen: der damalige Porsche-Finanzchef Lutz Meschke (links) mit VW-Chef Oliver Blume in Frankfurt 2022.
Foto: Kai Pfaffenbach/REUTERS

Er ist längst weg – und kassiert weiterhin. Der Fall des ehemaligen Porsche-Vorstands Lutz Meschke zeigt, dass bei Abgängen von Führungspersonal der Industrie einiges aus dem Ruder läuft.

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Der Fall wäre vielleicht in der Versenkung verschwunden, hätte nicht in dieser Woche ein Aktionär Klage eingereicht. Christian Strenger zieht gegen die Porsche SE vor Gericht. Der Grund: Die Holding, über die die Familien Porsche und Piëch den VW-Konzern steuern, zahlt ihrem ehemaligen Vorstand Lutz Meschke bis 2030 weiterhin Gehalt plus Boni, obwohl er längst nicht mehr im Amt ist. Ende 2025 schied er aus dem Gremium aus. Dafür bildete die Holding eine Rückstellung von rund 9,1 Millionen Euro.

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