Extremismus:Der letzte Weckruf

Lesezeit: 2 min

Tödlicher Angriff wegen Maskenstreits an Tankstelle

Die Tankstelle in Idar-Oberstein am 19. September, am Morgen nach der Tat.

(Foto: Christian Schulz/dpa)

Hetze, Gewaltfantasien und Fehlinformationen in sozialen Medien: Was braucht es nach der Tat von Idar-Oberstein noch, um Worte und Absichten ernst zu nehmen?

Kommentar von Kia Vahland

Wer hätte gedacht, dass man sich einmal die Siebzigerjahre zurückwünschen würde? Als Staat und Gesellschaft gegen Terrorismus mobil machten, mit bisweilen übertriebenen Mitteln vielleicht und besessen von dieser einen Gefahr, aber eben auch mit einer klaren Ansage: Politische Gewalt und politische Morde sind in einer Demokratie nicht tolerabel. Weswegen nicht nur die Taten Widerspruch verlangen, sondern auch alle Worte, die sie verharmlosen oder gar einfordern.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Fernsehen
Tobi or not Tobi
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
Zur SZ-Startseite