MeinungKünftige KoalitionSo wird das nichts

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Kolumne von Peter Müller

Lesezeit: 3 Min.

Was haben sie vor? Die Parteichefs Markus Söder, Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Saskia Esken in Berlin.
Was haben sie vor? Die Parteichefs Markus Söder, Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Saskia Esken in Berlin. Kay Nietfeld/dpa

Was aus den Verhandlungen von CDU, CSU und SPD bisher bekannt ist, gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Wem es an Demut vor dem Volk fehlt, könnte bei nächster Gelegenheit von diesem gedemütigt werden.

„Wahlen ändern nichts. Sonst wären sie verboten.“ Auch wenn unklar ist, ob dieses Zitat wirklich von Kurt Tucholsky oder doch von der amerikanischen Anarchistin Emma Goldman stammt – zumindest der erste Teil scheint sich nach der Bundestagswahl zu bewahrheiten. Zwar wurde die Ampel mit nicht einmal einem Drittel der Stimmen krachend abgewählt und die politische Mitte insgesamt abgestraft. Dennoch ist ein dem Wählervotum Rechnung tragender Politikwechsel weiter entfernt denn je. Es läuft gut seit der Wahl – für die AfD.

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