MeinungDaten-Angriff bei SignalStändig muss man Passwörter neu eingeben. Dann passiert so etwas

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Kommentar von Ronen Steinke

Lesezeit: 1 Min.

Eine der in Berlin Betroffenen: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU).
Eine der in Berlin Betroffenen: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). Kay Nietfeld/dpa

Das Bestreben, mehr Sicherheit für die User zu produzieren, kann auch zu mehr Unsicherheit führen: Das ist die Lehre aus dem Datenklau bei dem Messengerdienst, dem mehrere Spitzenpolitikerinnen zum Opfer gefallen sind.

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Die Häme von Computer-Schlaumeiern, die sich jetzt über Spitzenpolitikerinnen wie Julia Klöckner (CDU), Verena Hubertz (SPD) und Karin Prien (CDU) ergießt, ist zum Gähnen. Und kleingeistig ist sie auch noch. Die Politikerinnen sind auf einen Trick hereingefallen. Schon klar: Das war doof. Die viel beschäftigten Frauen haben, als sie auf dem Handy eine Nachricht von jemandem erhielten, der sich als „Support“ des als sicher geltenden Chatprogramms Signal ausgab, nicht ausreichend lange und kritisch nachgedacht. Stattdessen haben sie den Code, den dieser „Support“ ihnen gab, schnell mal eingetippt, um sich zu „verifizieren“. Ungut: Dahinter steckten Datendiebe, mutmaßlich aus Russland.

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Gehackte Handys
:Signal-Affäre erreicht die Bundesregierung

Die Zahl der Betroffenen liegt mindestens im dreistelligen Bereich. Auch Bauministerin Hubertz und Familienministerin Prien sollen dazugehören. Sicherheitsbehörden sehen Russland hinter dem Angriff.

SZ PlusVon Markus Balser und Jannis Brühl

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