MeinungPolenDer parteiische Präsident

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Kommentar von Viktoria Großmann

Lesezeit: 1 Min.

Auf wessen Seite er steht? Das lässt sich im Fall von Präsident Andrzej Duda leicht daran ablesen, wem er den Auftrag erteilte, eine Regierung zu bilden.
Auf wessen Seite er steht? Das lässt sich im Fall von Präsident Andrzej Duda leicht daran ablesen, wem er den Auftrag erteilte, eine Regierung zu bilden. Pawel Supernak/dpa

Die PiS hat keine Mehrheit mehr im Parlament und erhält doch erst einmal den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Das schadet dem Land, vor allem aber vergibt Andrzej Duda damit eine große Chance.

Kugelschreiber. Da war es wieder, das böse Wort. Kugelschreiber, so lautete einer der ersten Kommentare bei X, also twitter, zur Ansprache von Andrzej Duda am Montagabend. Er werde dem noch amtierenden Premier Mateusz Morawiecki von der PiS-Partei den Auftrag zur Regierungsbildung geben, hatte der polnische Präsident verkündet. So richtig überrascht ist niemand von Dudas Entscheidung. Hätte Duda erklärt, dass er Donald Tusk den Auftrag gibt, wäre es eine Sensation gewesen.

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SZ PlusVon Ronen Steinke

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