MeinungMigrationAn der Grenze zu Belarus versagt der polnische Staat. Und die EU mit dazu

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Kommentar von Viktoria Großmann

Klar, wer hier nicht willkommen ist: Polnische Grenzschützer am Zaun zu Belarus.
Klar, wer hier nicht willkommen ist: Polnische Grenzschützer am Zaun zu Belarus. Janek Skazynski/AFP

Wer Verletzten Erste Hilfe leistet, macht sich strafbar. Und zugleich sind hier illegale Pushbacks alltäglich. Europa braucht endlich ein ordentliches System zur Aufnahme von Flüchtlingen.

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Was sich in den Wäldern an Polens Grenze zu Belarus abspielt, ist ein Staatsversagen. Ein Versagen auch der Europäischen Union, die zusieht. Genauso wie im Mittelmeer. Menschen, die dort – ja, ohne Papiere – über die Grenzen kommen, irren umher, sind verletzt, unterkühlt, dehydriert. Wer ihnen Erste Hilfe leistet, kann der Schleuserei verdächtigt werden und sich strafbar machen. Das entfremdet Bürger vom Staat.

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