Donald Tusk kann einen Streit mit der Ukraine nicht gebrauchen. Schließlich will der polnische Premier bei den Gesprächen über die Zukunft der Ukraine immer mit am Tisch sitzen. Stattdessen trifft sich oft das sogenannte „E3-Format“ aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Polen wird hinterher informiert. Dabei hat es mit seiner langen Grenze zur Ukraine gute Gründe, mitreden zu wollen. Fast alle Lieferungen an das Land gehen über Polen.
MeinungOstmitteleuropaAuch wenn’s um die Ukraine geht, knickt Polens Premier vor dem Präsidenten ein

Kommentar von Viktoria Großmann
Lesezeit: 1 Min.

Das nationalistische Staatsoberhaupt will Wolodimir Selenskij einen Orden aberkennen. Der Regierungschef in Warschau sollte sich dringend zu dem Mann in Kiew bekennen – wenn er über Krieg und Frieden mitreden will.
