MeinungOstmitteleuropaAuch wenn’s um die Ukraine geht, knickt Polens Premier vor dem Präsidenten ein

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Kommentar von Viktoria Großmann

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So sieht’s aus, wenn Polens Präsident Karol Nawrocki (links) und Premier Donald Tusk (rechts) mal einen gemeinsamen Termin haben, hier bei der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf ihr Land.
So sieht’s aus, wenn Polens Präsident Karol Nawrocki (links) und Premier Donald Tusk (rechts) mal einen gemeinsamen Termin haben, hier bei der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf ihr Land. Lukasz Glowala/REUTERS

Das nationalistische Staatsoberhaupt will Wolodimir Selenskij einen Orden aberkennen. Der Regierungschef in Warschau sollte sich dringend zu dem Mann in Kiew bekennen – wenn er über Krieg und Frieden mitreden will.

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Donald Tusk kann einen Streit mit der Ukraine nicht gebrauchen. Schließlich will der polnische Premier bei den Gesprächen über die Zukunft der Ukraine immer mit am Tisch sitzen. Stattdessen trifft sich oft das sogenannte „E3-Format“ aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Polen wird hinterher informiert. Dabei hat es mit seiner langen Grenze zur Ukraine gute Gründe, mitreden zu wollen. Fast alle Lieferungen an das Land gehen über Polen.

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Opfer und Täter im Zweiten Weltkrieg
:Neuer Streit zwischen Polen und der Ukraine

Der ukrainische Präsident Selenskij hat eine Armee-Einheit nach den nationalistischen UPA-Kämpfern aus dem Zweiten Weltkrieg benannt. In Polen reagiert man gekränkt und erzürnt, denn die UPA ermordete auch polnische Zivilisten.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

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