MeinungDeutschland und PolenZahlungen an die Opfer des NS-Regimes wären ein echter Schritt zu besseren Beziehungen

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Kommentar von Viktoria Großmann

Lesezeit: 2 Min.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und der deutsche Kanzler Friedrich Merz: Eigentlich stehen sie sich politisch nahe und gehören beide der Europäischen Volkspartei an.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und der deutsche Kanzler Friedrich Merz: Eigentlich stehen sie sich politisch nahe und gehören beide der Europäischen Volkspartei an.
Annegret Hilse/Reuters

Merz müsste dafür Geld lockermachen und Tusk zu Hause eine Einigung verkaufen, die ihm zum Vorwurf gemacht werden kann. Anscheinend haben beide Seiten ein Problem mit dem politischen Marketing.

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Polen und Deutschland begehen am Mittwoch 35 Jahre Nachbarschaftsvertrag. Ein Anlass für große Gesten ist das nicht. Es treffen sich weder die Regierungschefs noch die Präsidenten beider Länder. In Berlin kommen immerhin die Außenminister zusammen, in Warschau die Verteidigungsminister. Das Verhältnis beider Länder bezeichnen auch größte Enthusiasten als bestenfalls lau. Andere sagen sogar, dass beide Regierungen, die von Donald Tusk und die von Friedrich Merz, alles dafür tun, um sämtliche Chancen zur Annäherung zu verpassen. Dabei stehen sich Merz und Tusk politisch durchaus nahe, gehören beide der Europäischen Volkspartei an.

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