Im Frühjahr ließ Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drei Buchhandlungen von der Nominierungsliste für den Deutschen Buchhandlungspreis streichen. Er begründete diesen Schritt mit angeblichen verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen, die er aber nicht ausgeführt hat. Öffentlich gemacht hat der Kulturstaatsminister diesen Vorgang erst nach medialem Druck, die betroffenen Buchhandlungen wurden vom Ministerium nicht informiert.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“„Die gesamte Kulturbranche misstraut jetzt dem Ministerium“
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Kulturpolitik sollte ermöglichen, statt zu kontrollieren, sagt der Vorsteher des Börsenvereins, Sebastian Guggolz.
Nils StelteWolfram Weimers Umgang mit der freien Kultur richtet großen Schaden an, sagt der Chef des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Podcast von Carolin Emcke
