Spätestens seit dem Ausbruch der Coronapandemie ist klar, dass die Wissenschaft ein Glaubwürdigkeitsproblem hat. Zumindest in einigen Teilen der Bevölkerung. Forscherinnen und Forschern wurde lautstark vorgeworfen, eine politische Agenda zu verfolgen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die etwa für Impfungen oder Masken warben, wurden diffamiert und bedroht. Und der wissenschaftliche Prozess – das langsame Annähern an die Wahrheit, mitunter auch im Streit – galt plötzlich als unseriös.
Podcast „In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke„Rote Linie einziehen“ – Patrick Cramer über Wissenschaft in Zeiten der Gegenaufklärung
Lesezeit: 2 Min.

Wie funktioniert unabhängige Forschung, wenn Wissenschaft weltweit angezweifelt wird? Darüber spricht Carolin Emcke in dieser Folge des Podcasts mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft.
Podcast von Carolin Emcke