MeinungPflegeEin Heim ist immer nur die zweitbeste Lösung

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Kommentar von Rainer Stadler

Lesezeit: 2 Min.

Teuer und oft auch etwas karg: die Pflege im Heim.
Teuer und oft auch etwas karg: die Pflege im Heim. Sebastian Kahnert/dpa

Wer das zweifelhafte Glück hat, dort untergekommen zu sein, macht schnell eine Erfahrung: Die Versorgung ist trotz Premiumpreisen eher dürftig. Gäbe es denn gar keine Alternative dazu? Doch.

Die Pflege liefert verlässlich schlechte Nachrichten, so auch diese Woche: Eine bundesweite Erhebung hat ergeben, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen für einen Heimplatz im ersten Jahr durchschnittlich 3245 Euro selbst zahlen müssen. Im Monat. Obwohl sie pflegeversichert sind. Erst vor einem halben Jahr ging die Hiobsbotschaft um, dass der Eigenanteil die 3000 Euro-Grenze überschritten habe. Damals wie heute die bange Frage: Wer soll sich das noch leisten können? Und wie schon seit Jahren, wenn eine neue Statistik die Runde macht, werden auch jetzt wieder Forderungen laut: nach einer Deckelung der Beiträge, die Heimbewohner leisten müssen. Nach einer Pflegevollversicherung, die alle Heimkosten abdeckt.

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