Pfingsten:Wirre Welt

Friedenskonferenz zu Syrien im Vatikan

Die Taube, wie hier in einem Fenster des Petersdoms, steht für das Pfingstwunder, bei dem Sprachbarrieren überwunden wurden.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Schöpfung ist Chaos-Bewältigung - und zwar nicht am Nullpunkt der Zeit, sondern immer und immer wieder. Die kreative Kraft dazu heißt im Christentum Heiliger Geist. Vom Leben und Sterben, dem Anfang und dem Ende, von der Schöpfung und dem Tohuwabohu.

Kommentar von Heribert Prantl

Es gibt die sterblichen und die unsterblichen Menschen. Genauer gesagt: Es gibt die Menschen, die die Wirklichkeit rein diesseitig interpretieren; und es gibt die Menschen, für die es außer dem Diesseits noch das Jenseits gibt. Für die einen existiert nur das Erdenleben; sie glauben zu wissen, dass mit dem Tod alles endgültig aus ist; Gott ist für sie allenfalls ein Gerücht. Für die anderen ist das ganz anders: Sie hoffen über den Tod hinaus; sie wollen nicht akzeptieren, dass es keine ewige Gerechtigkeit geben soll; vor allem aber erwarten sie, dass nicht der Tod, sondern die Liebe das letzte Wort hat.

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