MeinungCeutaSánchez zu kritisieren, ist mehr als nur Populismus

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Kommentar von Josef Kelnberger, Brüssel

Lesezeit: 2 Min.

Der Ministerpräsident Pedro Sánchez zu Besuch in der spanischen Exklave Ceuta, nachdem dort Zehntausende illegal über die marokkanische Grenze gekommen waren.
Der Ministerpräsident Pedro Sánchez zu Besuch in der spanischen Exklave Ceuta, nachdem dort Zehntausende illegal über die marokkanische Grenze gekommen waren.
Jon Nazca/REUTERS

Spanien aus dem Schengenraum ausschließen? Das ist Unsinn. Doch die Kritik von 22 Staats- und Regierungschefs am dortigen Ministerpräsidenten hat einen ernsthaften Kern.

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Der Sozialist Pedro Sánchez verkörpert für viele Menschen in Europa eine friedliche, menschenfreundliche, bessere EU. Er fordert nicht nur Klimaschutz, sondern kommt mit der ökologischen Transformation der Wirtschaft wirklich voran. Er bietet Donald Trump die Stirn, wenn er dessen Verstöße gegen das Völkerrecht benennt und die Forderungen nach höheren Rüstungsausgaben nicht erfüllt. Und nicht zuletzt verweigert er sich immer wieder den Asylrechtsverschärfungen, die von Rechten und Konservativen in Europa bis an die Grenze des Erträglichen vorangetrieben werden. Das muss man sich erst mal trauen.

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