Papst Leo XIV. hat Donald Trump in seinen zahlreichen Predigten und Gebeten seit Beginn des Iran-Krieges nie namentlich genannt. Aber gemeint hat er ihn, und der US-Präsident fühlte sich angesprochen. In einem 22 Zeilen langen Wutausbruch auf seinem Portal Truth Social hat er jetzt das Oberhaupt der katholischen Kirche ganz persönlich attackiert. Leo sei „ein schwacher Papst“, er solle sich zusammenreißen und nicht der „radikalen Linken“ das Wort reden, er schade der Kirche. Trump schloss seine Tirade mit den Worten: Leo solle sich lieber darauf konzentrieren, „a Great Pope“ zu sein, und kein Politiker.
MeinungDonald TrumpWer, wenn nicht der Papst, muss aufstehen gegen Krieg und Zerstörung?

Kommentar von Annette Zoch
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Der Vatikan hat seine diplomatische Zurückhaltung aufgegeben. Die Rede von Leo XIV. beim Friedensgebet im Petersdom war historisch. Und der US-Präsident? Reagiert mit einer ganz persönlichen Attacke.
