MeinungErste AuslandsreiseLeo XIV. kann ruhig Diplomat sein, solange er seinen Prinzipien treu bleibt

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Kommentar von Marc Beise

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Am Flughafen in Beirut spricht Papst Leo XIV. mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun. Kurz vor dem Besuch hatte Israel im Süden der Stadt angegriffen.
Am Flughafen in Beirut spricht Papst Leo XIV. mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun. Kurz vor dem Besuch hatte Israel im Süden der Stadt angegriffen. (Foto: Andreas Solaro/AP)

Anders als sein Vorgänger setzt der Papst bewusst nicht auf Konfrontation. Doch bei seinem Besuch im Nahen Osten hätten sich manche Menschen von ihm klare Worte gewünscht.

Der Neue wird immer am Vorgänger gemessen, das kann Bürde sein oder eine Chance. Für Papst Leo XIV. ist es beides zugleich. In Rom, im Innenleben des Vatikans, fällt die Erinnerung an Vorgänger Franziskus für den Nachfolger vorteilhaft aus. Der frühere Augustiner-Prior macht da einfach einen guten Job: Ruhig, konzentriert und planmäßig bringt er die Vatikan-Verwaltung wieder zurück ins Spiel, aus dem sie der eigenwillige und oft chaotisch regierende Franziskus genommen hatte.

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