MeinungOsterbotschaftAlso doch, der Papst ist ein Anti-Trump

Kommentar von Elisa Britzelmeier

Lesezeit: 2 Min.

Papst Leo XIV.  auf der zentralen Loggia des Petersdoms, wo er sich am Ostersonntag an die Gläubigen wandte.
Papst Leo XIV.  auf der zentralen Loggia des Petersdoms, wo er sich am Ostersonntag an die Gläubigen wandte. ALBERTO PIZZOLI/AFP

Nach seiner Osterbotschaft ist klar: Papst Leo XIV. ist der Gegenentwurf zum US-Präsidenten – gerade, was seinen Stil angeht. Aber ist er vielleicht zu leise für diese laute Zeit?

Wofür steht dieser Papst? Das fragen sich viele auch Monate nach der Wahl Leos XIV. im Mai 2025. Nun, nach seinem ersten Osterfest als Pontifex, ist man der Antwort ein Stück näher. Es zeigt sich: Der erste US-amerikanische Papst ist der Gegenentwurf zum US-Präsidenten. Inhaltlich ohnehin. Aber auch und besonders im Stil.

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Leo XIV. feiert sein erstes Ostern als Papst. In seiner Osterbotschaft nennt er keine Namen und spricht keinen Konflikt konkret an – und setzt dennoch seine Friedensappelle der vergangenen Wochen fort.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

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