„Wie gut, dass es dem Papst besser geht.“ Diese Nachricht erreichte einen häufig in den vergangenen Tagen in Rom. Und so war auch die Stimmung in den großen Gottesdiensten an Ostern, an denen der sehr kranke Papst kaum teilnehmen konnte, die er aber trotzdem prägte. Weil er gelegentlich, stur wie er war, darauf bestand, durch den Petersdom geschoben zu werden und sich den Besucherinnen und Besuchern dort zu zeigen. Weil er das traditionelle Urbi et Orbi am Tag vor seinem Tod unbedingt selbst sprechen wollte mit seiner schwachen Stimme und sich anschließend sogar noch über den Petersplatz fahren ließ. Vor allem war er anwesend durch die Kraft seiner Worte, auch wenn diese nur schriftlich vorlagen.
MeinungVatikanNach Papst Franziskus gibt es kein Zurück mehr zu alten Zeiten

Kommentar von Marc Beise
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Als Reformer ist der Pontifex ein Unvollendeter geblieben. Aber seine zwölf Jahre Amtszeit waren lange genug, um die katholische Kirche grundlegend zu verändern.
