MeinungPamplona:Diese absurde Form, Stiere zu ehren

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Kommentar von Patrick Illinger

Lesezeit: 2 Min.

Einmal im Jahr in der Altstadt von Pamplona: Die Männer wollen, die Tiere müssen laufen.
Einmal im Jahr in der Altstadt von Pamplona: Die Männer wollen, die Tiere müssen laufen. (Foto: FOTO: MIGUEL RIOPA/AFP)

Andere Länder, andere Traditionen: Einmal im Jahr werden in der nordspanischen Stadt die Tiere durch die Gassen gehetzt. Worum geht’s? Um die Steigerung des Selbstwertgefühls, aber nicht des der Stiere.

Nun ist Pamplona wieder die Stadt, die sie an 356 Tagen im Jahr ist. Eine eher beschauliche Provinzhauptstadt mit einem hübschen alten Kern, einer Kathedrale, den Resten einer Zitadelle und weitläufigen, schmucklosen Wohnblocks drumherum. Vorbei ist der Spuk von San Fermín, des neuntägigen Festes zu Ehren des Stadtheiligen, das Pamplona alljährlich im Juli zu einem weltweiten Touristenmagneten und Gegenstand täglicher Berichte in spanischen Medien macht.

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