Palästinenser:Richtung: Zweistaatenlösung

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Auf den militärischen Konflikt muss eine politische Lösung folgen: Palästinenser mit Fahne auf Trümmern nach israelischem Beschuss. (Foto: Abed Rahim Khatib/dpa)

Norwegen, Spanien und Irland erkennen Palästina als Staat an. Das ist kein historischer Schritt, und es ist auch keine Attacke gegen Israel. Vielmehr streben diese Länder eine politische Lösung des Nahostkonflikts an.

Kommentar von Peter Münch

Die angekündigte Anerkennung eines palästinensischen Staats durch Norwegen, Spanien und Irland ist ein diplomatischer Triple-Wumms. Der Schritt erregt Aufsehen, und er ist gut choreografiert. Aber er ist weder historisch, wie es nun aus dem Lager der Palästinenser dröhnt, noch ist er ein Grund zur Hysterie, wie sie Israels Regierung an den Tag legt mit dem Rückruf der Botschafter und diversen Drohgebärden. Denn dieser Schritt hat keine praktischen Auswirkungen, weil es den Staat Palästina auch weiterhin nicht geben wird. Wichtig und richtig ist er trotzdem.

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