Naher Osten:Das lange Leid

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In Beirut ziehen Menschen durch die Straßen, um an die "Nakba" zu erinnern. (Foto: Mohamed Azakir/REUTERS)

Am 15. Mai gedenken die Palästinenser der "Nakba", der "Katastrophe" von 1948. Seitdem ist viel gekämpft worden, aber Gaza zeigt, wie es um die Sache der Palästinenser steht.

Kommentar von Tomas Avenarius

Wenn die Palästinenser am 15. Mai der "Nakba" gedenken, geht es um "die Katastrophe" schlechthin. Der Tag des "großen Unglücks" kennzeichnet den Beginn der nationalen Unbehaustheit eines Volks, die bis heute andauert. Die Juden hatten im Jahr 1948 ihre Unabhängigkeitserklärung verlesen, ihren Staat etabliert und in einem Krieg gegen fünf arabische Nachbarländer verteidigt. Ein guter Teil der Palästinenser floh, sie wurden zu lebenslangen Flüchtlingen und zu nationalen Habenichtsen.

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