MeinungGegenwartEs gibt zu viele Karfreitage. Die Welt blutet aus unzähligen Wunden

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Der Verzweiflung ist ein eigener Tag gewidmet: Die täglichen Nachrichten buchstabieren das Wort Karfreitag – etwa durch eine zerstörte Schule in der Ukraine.
Der Verzweiflung ist ein eigener Tag gewidmet: Die täglichen Nachrichten buchstabieren das Wort Karfreitag – etwa durch eine zerstörte Schule in der Ukraine. Friedrich Bungert

Ostern feiert etwas Unglaubliches: Es feiert die Entmachtung des Todes. Doch das widerspricht der bitteren Erfahrung jedes Menschen.

Ostern ist ein lautes Fest: Die Glocken geben alles. Die Chöre jubeln. Und die stille Nacht ist weit weg. Aber noch lauter als die Glocken und die Chöre sind die Zweifel; sie sind an Ostern zu Hause. Warum? Weil die Golgatha-Theologie, die Lehre vom Gottvater, der seinen Sohn opfert, ein Kreuzweg voller Rätsel ist. Die Auferstehung kommt dann dazu wie des Rätsels Lösung.

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