Bei den Ostermärschen in diesem Jahr geht es erstens um die Ängste derer, die dazu aufrufen und daran teilnehmen. Zum Ausdruck kommt dies unter anderem im Text der Berliner Veranstalter: "Wir wollen nicht in einem Atomkrieg sterben!" An dieser Angst ist nichts Verwerfliches, und wer gelegentlich an ihr verzweifelt, findet im Ostermarsch hoffentlich etwas Geborgenheit. Hauptsache, man tut was, wie die Psychologie weiß.
MeinungOstermärscheQuatsch, der wertvoll ist

Kommentar von Detlef Esslinger

Es hilft, wenn viele gegen Waffenlieferungen auf die Straße gehen. Auch wenn manche Wortmeldungen bescheiden sind.
