Corona:Die Mär von der politisch gewollten Durchseuchung der Kinder

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Bamberg, Deutschland 09. Januar 2022: Zwei Schulkinder halten ihren SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in der Hand dieser Neg

Ohne Unterricht gibt es keine Bildungsgerechtigkeit.

(Foto: imago images/Fotostand)

Seit Omikron in Schulen wütet, kursiert eine neue Legende: Kinder würden nur in die Schule gezwungen, damit die Wirtschaft weiterlaufe. Ganz vorne dabei: Jan Böhmermann. Warum das polemischer Quatsch ist.

Kommentar von Katharina Riehl

Im deutschen Corona-Diskurs haben die Kinder schon viele verschiedene Rollen eingenommen. Zu Beginn waren sie die unberechenbaren Virenschleudern, die das Ziel der Pandemiebekämpfung oder zumindest das Leben der eigenen Großmutter gefährdeten. Später lag der Fokus dann auf dem Kind als organisatorischem Problemfall, den die Eltern irgendwie durch den Homeschooling-Alltag bringen mussten, und auf den pandemiebedingten Wissenslücken. Nun, seit Omikron gerade auch in den Schulen wütet, wird das Kind wieder aus einer neuen Perspektive betrachtet: als Opfer, das dem bösen Kapitalismus zum Fraß vorgeworfen wird.

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