In weniger als einem Jahr ist Bundestagswahl, und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die wirtschaftliche Lage im Zentrum des Wahlkampfs stehen wird. Der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, ist entschlossen, den Wettbewerbsvorteil von CDU und CSU auf diesem Gebiet auszuspielen. Von der Oppositionsbank aus lässt sich die schlechte Wirtschaftslage naturgemäß leichter thematisieren als aus einem Regierungsamt heraus. Zusätzlich attestieren die Wähler der Union traditionell ohnehin mehr ökonomische Kompetenz als der SPD.
MeinungArbeitgebertagÜber schlechte Stimmung zu klagen, das schafft noch keine Partylaune

Kommentar von Henrike Roßbach
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Friedrich Merz will einen wirtschaftspolitischen Wahlkampf führen – und trifft Olaf Scholz damit an einem wunden Punkt.
