bedeckt München 23°

Österreich:Immer im Kampf

Österreich: Kanzler Sebastian in Wien 2021

Sebastian Kurz am 12. Mai in Wien.

(Foto: HELMUT FOHRINGER/AFP)

Sebastian Kurz inszeniert sich als Heilsbringer für sein darbendes Land. Für Parlament und Justiz hat er nur Verachtung übrig. Wie lange geht das noch?

Kommentar von Cathrin Kahlweit

Wenn man Sebastian Kurz zuhört, dann ist der Parlamentsausschuss, der seine erste Amtszeit als Bundeskanzler von 2017 bis 2019 untersucht, ein ideologisch und parteipolitisch motiviertes Tribunal. Das Ziel: ihn zu stürzen. Die Methode: unbeabsichtigte Fehler auszuschlachten, ihn in Falschaussagen regelrecht hineinzureiten. Der Umgangston: Unterstellungen, Beschuldigungen. Der Stil: unsäglich. Als selbsternannte Richter, Agitatoren und Profiteure hat Kurz vor allem SPÖ und Neos ausgemacht. Deren "Vorwürfe" seien es gewesen, die ihm nun ein Verfahren wegen Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss über die "mögliche Käuflichkeit" der früheren ÖVP-FPÖ-Regierung eingebracht hätten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Olympia 2021: Kristina Timanowskaja in der polnischen Botschaft in Tokio
Olympische Spiele
"Ich bitte das Internationale Olympische Komitee um Hilfe"
a man reads a book Copyright: xsergiodvx Panthermedia28320396,model released, Symbolfoto
Psychologie
Das erschöpfte Ego
KOSTENPFLICHTIG: Bitte eines für Print und Digital und Online wählen. !!!!
HOLZ Fedor
Reden wir über Geld
"Mit der ersten Million kam der Druck"
Justiz
Auf dem rechten Auge blind?
Heinz Strunk
Heinz Strunk
"Manchmal kam ich vor heller Angst nicht aus dem Bett"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB