Wien:Das Brandmäuerchen in Österreich

Wien: Grund zur Freude hatten FPÖ-Chef Herbert Kickl (li.) und FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer bei der niederösterreichischen Landtagswahl vor einem Jahr. Die Partei erhielt ein Viertel der abgegebenen Stimmen.

Grund zur Freude hatten FPÖ-Chef Herbert Kickl (li.) und FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer bei der niederösterreichischen Landtagswahl vor einem Jahr. Die Partei erhielt ein Viertel der abgegebenen Stimmen.

(Foto: Helmut Fohringer/dpa)

Die ÖVP schließt eine Koalition mit der FPÖ nicht aus. Diese müsste dafür nur erst ihren Chef, Herbert Kickl, verräumen, weil der "rechtsextrem" sei. Damit betreibt die ÖVP Schönfärberei.

Kommentar von Cathrin Kahlweit

In Deutschland ist der Begriff "Remigration" einer schockierten Öffentlichkeit erst seit einem rechtsextremen Treffen in Potsdam bekannt. Rechtsextreme in Österreich allerdings hantieren damit schon länger regelmäßig und öffentlich, etwa bei einer "Remigrations-Tour" durch Oberösterreich im vergangenen Sommer, mit der die Bevölkerung über "Ersetzungsmigration und Bevölkerungsaustausch" informiert werden sollte. Die Tour endete mit einer "Remigrations-Demonstration" in Wien, an der auch Funktionäre der FPÖ-Jugend teilnahmen.

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