MeinungÖl und GasDie Bundesregierung braucht eine Strategie gegen Preisschocks

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Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 2 Min.

Die Preise an den Tankstellen gehen seit Tagen nach oben.
Die Preise an den Tankstellen gehen seit Tagen nach oben. Sebastian Kahnert/dpa

Noch ist unklar, ob die Energiepreise wegen des Iran-Kriegs wirklich dauerhaft steigen. Die Koalition aber sollte für diesen Fall aus den Fehlern der Krise von 2022 lernen.

Als der Ölpreis diese Woche infolge des Iran-Kriegs zeitweise auf nahezu 120 Dollar pro Fass stieg, hatte er sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Solche Ausschläge erinnern an die ersten Monate, nachdem Russland die Ukraine überfallen hatte. „Wir haben einen neuen Energiepreisschock“, urteilt Gabriel Felbermayr, der gerade berufene Wirtschaftsweise der Bundesregierung. Die Gas- und Ölkrise 2022 hat der Bundesrepublik die längste Konjunkturflaute ihrer Geschichte eingebrockt und die Menschen schwer verunsichert. Dieses Drama sollte sich nicht wiederholen. Falls die Energiepreise jetzt hoch bleiben – wegen der Unklarheiten ist das „Falls“ zu betonen – muss die Regierung mit aller Macht gegensteuern.

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