Öffentlicher Nahverkehr:Was nützt ein Sparticket, wenn der Zug nicht kommt?

Lesezeit: 2 min

Öffentlicher Nahverkehr: Wer Bus und Bahn nutzt, muss sich oft durch einen Tarifdschungel kämpfen. Daher fordern viele Leute einen Nachfolger für das Neun-Euro-Ticket des Sommers. Allerdings ist ungeklärt, wer das bezahlen soll.

Wer Bus und Bahn nutzt, muss sich oft durch einen Tarifdschungel kämpfen. Daher fordern viele Leute einen Nachfolger für das Neun-Euro-Ticket des Sommers. Allerdings ist ungeklärt, wer das bezahlen soll.

(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Die Idee eines günstigen, einfachen Tickets für Bus und Bahn ist zwar schön, doch sie verfehlt das Ziel. Es mangelt an Service und Personal, die Infrastruktur ist marode - und es könnte sogar noch schlimmer kommen. Was jetzt nötig wäre.

Kommentar von Klaus Ott

Für 49 Euro im Monat mit Zug und Bus kreuz und quer durchs Land, zu jeder Tageszeit, bis spät in die Nacht. Das wäre doch ein Superticket für den Umwelt- und vor allem Klimaschutz und gegen noch mehr Staus auf den Straßen. Erst recht in den Großstädten. Dort soll der geplante Nachfolger des sommerlichen Neun-Euro-Tickets natürlich auch gelten. U-Bahnen und Tramlinien, alles inbegriffen. Und keine mühsame Suche mehr in verwirrenden Tarifsystemen, welches Ticket jetzt genau das richtige ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Geschwisterbeziehungen
Geliebter Feind
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Curry
Essen und Trinken
"Man muss einem Curry in der Zubereitung viel Aufmerksamkeit schenken"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite