MeinungTarifverhandlungenAcht Prozent mehr Lohn und mehr Freizeit? Der öffentliche Dienst muss sich bescheiden

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Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 2 Min.

Damals gab’s zwölf Prozent mehr Lohn – in der Tarifrunde 2023.
Damals gab’s zwölf Prozent mehr Lohn – in der Tarifrunde 2023. Oliver Berg/dpa

Viele Kommunen können sich große Gehaltssteigerungen nicht leisten. Den Gewerkschaften kommt eine besondere Verantwortung zu. Ihre Aufgabe ist diesmal auch, Rücksicht zu nehmen.

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Man tritt dem Statistischen Bundesamt nicht zu nahe, wenn man feststellt, dass eine seiner jüngsten Mitteilungen im Nachrichtenstrom untergegangen ist. Die Schulden der Kommunen seien vergangenes Jahr gestiegen, meldete die Behörde am Mittwoch, um durchschnittlich drei Prozent; am stärksten traf es Bayern (plus 8,6 Prozent), auch wenn die Kommunen im Süden insgesamt noch immer weniger Schulden haben als viele Gemeinden in Hessen, im Saarland oder in Nordrhein-Westfalen. Die kommunalen Schulden sind kein Aufregerthema, es ist alles ein wenig kompliziert, und irgendwie hat man sich ja auch längst daran gewöhnt, dass viele Gemeinden tief in den roten Zahlen stecken. Doch eine Diskussion über die öffentlichen Ausgaben würde sich lohnen – insbesondere in diesen Wochen, in denen den Gemeinden ein wichtiger Verteilungskampf bevorsteht.

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