MeinungKrieg in der UkraineNordkoreaner, die für Russland kämpfen? Das birgt ein großes Risiko für die Welt

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 1 Min.

Hilfst du mir, helf’ ich dir: die Machthaber Wladimir Putin und Kim Jong-un.
Hilfst du mir, helf’ ich dir: die Machthaber Wladimir Putin und Kim Jong-un. Kristina Kormilitsyna/AP

Pjöngjang erhofft sich im Gegenzug Hilfe aus Moskau bei seinem Atom-Programm. Und das würde die Sicherheitslage auf dem Globus verändern.

Weit mehr als 10 000 Soldaten sollen es sein, die der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un zu seinem Diktatorenfreund Wladimir Putin abkommandiert hat, damit diese für Russland kämpfen. Fürs Erste sollen die Nordkoreaner in der Region Kursk an die Front, also in Russland selbst. Falls es Putins Armee mithilfe dieser Waffenbrüder gelingen sollte, die im August überraschend über die Grenze vorgestoßenen Ukrainer zu vertreiben, könnten die Koreaner – vielleicht – sogar die Grenze überschreiten und in der Ukraine eingesetzt werden. Dann dürfte sich die ohnehin katastrophale Lage der immer stärker unter russischen Druck geratenen Truppen Kiews auch auf heimischen Boden weiter verschlechtern: Tausende frische Kämpfer könnten für Putin einen großen Zugewinn an Schlagkraft bedeuten.

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