Europas Türsteher in der Sahelzone hat gekündigt. Niger will keine Migranten mehr auf dem Weg Richtung Mittelmeer aufhalten, das entsprechende Gesetz erklärte die Militärregierung des westafrikanischen Landes für ungültig. Es nehme keine Rücksicht auf die Interessen Nigers und seiner Bürger, heißt es zur Begründung. Und man muss kein Freund der Junta sein, die Ende Juli die Macht in Niamey gewaltsam an sich gerissen hatte und den gestürzten Präsidenten gefangen hält, um anzuerkennen: Mit dieser Einschätzung liegt sie nicht falsch.
MeinungFlüchtlingePutschisten machen ernst

Kommentar von Paul Munzinger
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Niger will Migranten nicht mehr aufhalten auf ihrem Weg nach Norden. Europa mag das bedauern, ist aber daran nicht unschuldig.
