MeinungNiederlandeHurra, nun sind die Parteien der Mitte am Zug. Und sie müssen liefern

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Kommentar von Thomas Kirchner

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Manche sehen den neuen Mark Rutte in ihm: Überraschungssieger Rob Jetten.
Manche sehen den neuen Mark Rutte in ihm: Überraschungssieger Rob Jetten. Piroschka Van De Wouw/Reuters

Das Experiment mit dem Extremisten Geert Wilders ist gescheitert. Vorerst zumindest. Wenn alles gutgeht, erhält das Land einen Premier, der sich gegen Putin stemmt und die EU feiert.

Die Niederlande haben eine verwirrende, anstrengende Zeit hinter sich. Die 13 Jahre unter Mark Rutte wirken bis heute nach. Der Liberale war eben nicht nur ein allzeit fröhlicher Pragmatiker und geschickter politischer Jongleur, sondern auch ein Zyniker der Macht. Diverse unaufgearbeitete Skandale brachten nicht nur ihn, sondern alle Mitte-Parteien, die in wechselnden Koalitionen mit ihm regierten, in Misskredit bei den Bürgern. 2023 kam die Quittung: ein gigantischer Sieg des Populisten Geert Wilders, dem die weltweite Rechtswelle zusätzlichen Auftrieb verlieh.

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