MeinungAuszeichnung:Ein Friedenspreis für die Nato? Klingt paradox, ist aber richtig

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Kommentar von Christoph Koopmann

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Es stimmt die Begründung für den Preis: „dass militärische Stärke und Friedenssicherung kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig bedingen“.
Es stimmt die Begründung für den Preis: „dass militärische Stärke und Friedenssicherung kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig bedingen“. (Foto: Robert Michael)

Wo Frieden durch Partnerschaft nicht möglich ist, muss Frieden durch Abschreckung reichen. Und die garantiert das Militärbündnis – Stand heute jedenfalls.

Ein Friedenspreis für ein Militärbündnis? Paradox, oder? Passiert aber genau so: Den nächsten Westfälischen Friedenspreis bekommt keine Menschenrechtsaktivistin, kein Freiheitskämpfer, sondern die Nato. Nun mag mancher einwenden, dass eine Organisation, in der sich drei Dutzend Armeen versammeln und deren Mitgliedsstaaten Waffen in die Ukraine liefern, per definitionem eher unfriedlich ist. Radikalpazifismus ist jedenfalls anders.

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