Ein Friedenspreis für ein Militärbündnis? Paradox, oder? Passiert aber genau so: Den nächsten Westfälischen Friedenspreis bekommt keine Menschenrechtsaktivistin, kein Freiheitskämpfer, sondern die Nato. Nun mag mancher einwenden, dass eine Organisation, in der sich drei Dutzend Armeen versammeln und deren Mitgliedsstaaten Waffen in die Ukraine liefern, per definitionem eher unfriedlich ist. Radikalpazifismus ist jedenfalls anders.
MeinungAuszeichnung:Ein Friedenspreis für die Nato? Klingt paradox, ist aber richtig

Kommentar von Christoph Koopmann
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Wo Frieden durch Partnerschaft nicht möglich ist, muss Frieden durch Abschreckung reichen. Und die garantiert das Militärbündnis – Stand heute jedenfalls.
