MeinungNatoErdoğans Spiel

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Kommentar von Raphael Geiger

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Lange hat Recep Tayyip Erdoğan Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Ulf Kristersson, Ministerpräsident von Schweden (von links), zappeln lassen.
Lange hat Recep Tayyip Erdoğan Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Ulf Kristersson, Ministerpräsident von Schweden (von links), zappeln lassen. (Foto: Henrik Montgomery/dpa)

Der türkische Präsident stimmt dem Nato-Beitritt Schwedens zu, weil er darin jetzt für sich Vorteile sieht. Wo Erdoğan ein Druckmittel erkennt, benutzt er es.

Am Montagabend sagt er einfach Ja, ein Handschlag in Vilnius, ein Deal, dessen Details erstmal unter Verschluss bleiben. Die Schweden dürfen in die Nato, Recep Tayyip Erdoğan gestattet es ihnen. Nur wenige Stunden, nachdem er eine Bedingung gestellt hatte: Will Schweden in die Nato, darf die Türkei in die EU. Erdoğans halbstaatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet nun, die Regierung in Stockholm wolle sich in der EU für die Türkei einsetzen, zum Beispiel beim Thema Visaliberalisierung für türkische Staatsbürger.

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