MeinungNahostNasrallah ist tot, und Netanjahu muss sich entscheiden

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Kommentar von Stefan Kornelius

Lesezeit: 2 Min.

Er könnte jetzt zum Staatsmann werden – wenn er es denn will: Benjamin Netanjahu am Freitag vor der UN-Generalversammlung.
Er könnte jetzt zum Staatsmann werden – wenn er es denn will: Benjamin Netanjahu am Freitag vor der UN-Generalversammlung. Lev Radin/dpa

Israels Premier hat seine Kriegsziele nahezu erreicht. Ein großer Feind seines Landes ist führungslos und desorientiert, Irans Einfluss kippt. Nun bestünde die Chance für einen Ausgleich mit den Palästinensern – die Frage ist, ob er sie nutzen will.

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In der schier endlosen Reihe schiitischer „Märtyrer“ steht Hassan Nasrallah nun an vorderster Stelle. Ein Symbol der Machtmanipulation, islamistischer Verblendung, zerstörerischer Ambition – kurzum: Die Zentralfigur der Tragödie, die sich seit Jahrzehnten im Nahen Osten in immer neuen Wellen der Gewalt entlädt, ist tot. Israels Premier formuliert es so: „Nasrallah war kein Terrorist, er war der Terrorist.“

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