MeinungNahostDie Iraner spielen ihre Karten perfekt

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 2 Min.

Ein Flüssiggas-Tanker fährt in den Gewässern nördlich der Straße von Bab al-Mandab – die nächste Meerenge, die Iran jetzt durch die Huthi blockiert.
Ein Flüssiggas-Tanker fährt in den Gewässern nördlich der Straße von Bab al-Mandab – die nächste Meerenge, die Iran jetzt durch die Huthi blockiert.
Abdulnasser Alseddik/AP/dpa

Dass die jemenitischen Huthi jetzt das „Tor der Tränen“ in den Griff nehmen, ist kein Zufall. Trump und Netanjahu haben die halbe Welt in einen Konflikt hineingezogen, in dem noch viele Tränen fließen werden.

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Wer verstehen will, wie Geopolitik funktioniert, sollte an die Tankstelle fahren. Der Liter Super bei 2,31 Euro, der Liter Diesel bei 2,38; die Albtraummarke von drei Euro für den Liter Diesel kommt bereits in Sichtweite. Dank bei der Gelegenheit also an Donald Trump und Benjamin Netanjahu. Dafür, dass sie einen Krieg gegen die Islamische Republik vom Zaun gebrochen haben. Dafür, dass sie die Durchhaltefähigkeit ihres Gegners unterschätzt haben. Und dafür, dass sie die schärfste Waffe der Iraner ignoriert haben: die Kontrolle der wirtschaftlich zentralen Meerengen der Region.

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