MeinungNahostEs ist unerträglich, wie mit der Zukunft der Palästinenser und dem Leben der israelischen Geiseln gespielt wird

Portrait undefined Peter Münch

Kommentar von Peter Münch

Lesezeit: 2 Min.

Palästinensische Kinder stellen sich in Gaza bei einer Hilfsorganisation für Essen an.
Palästinensische Kinder stellen sich in Gaza bei einer Hilfsorganisation für Essen an. (Foto: Hatem Khaled/REUTERS)

Jerusalem hat die Hilfslieferungen nach Gaza stoppen lassen. Im Verbund mit Washington versucht die Regierung Netanjahu nun, der Hamas einen neuen Deal aufzuzwingen: eine Freilassung der Festgehaltenen ohne Garantien für ein Kriegsende. Ein sehr riskanter Kurs.

Der Weg zum Frieden in Nahost ist gewiss nicht einfach, aber gradlinig könnte er sein. Schließlich ist alles zumindest grob schon vorgezeichnet in dem von US-Präsident Donald Trump vermittelten Drei-Phasen-Deal zum Kriegsende in Gaza. Die auf sechs Wochen angelegte Phase eins ist inzwischen beendet – erwartbar ruckelig, aber letztlich vertragsgemäß: Die Waffen ruhten, israelische Geiseln kamen frei. Doch statt nun in Phase zwei überzugehen, die eine Freilassung aller restlichen Geiseln und ein Ende des Kriegs vorsieht, droht alles wieder auf Anfang gestellt zu werden, droht die Rückkehr zu den blutigen Kämpfen.

Zur SZ-Startseite

SZ-Podcast „Das Thema“
:Israel und der Tag, als alle Gewissheiten einstürzten

Vielseitig, schön, belastend: Mehr als ein Jahrzehnt war Peter Münch SZ-Korrespondent in Nahost. Ein Gespräch über Erlebnisse, Erfahrungen und Ernüchterungen.

Von Peter Münch und Lars Langenau

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: