MeinungAsienIn Bangladesch geschieht eine Art Wunder: Der Bankier der Armen ist Premier geworden

Portrait undefined Heribert Prantl

Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Er hat das Vertrauen nicht nur der Jungen in seinem Land: Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.
Er hat das Vertrauen nicht nur der Jungen in seinem Land: Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. INDRANIL MUKHERJEE/AFP

Was es bedeutet, dass in dem Land die Lichtgestalt Muhammad Yunus nun Chef der Übergangsregierung geworden ist – und die Politik ganz allgemein manchmal voller Mirakel und Mysterien ist.

Es gibt eine schmale, aber hochinteressante Korrespondenz zwischen dem rechtskonservativen Schriftsteller Ernst Jünger und dem jüdischen Religionshistoriker Gershom Scholem, die vom Jahr 1975 bis ins Jahr 1981 reicht. Sie handelt unter anderem vom Schicksal des älteren Bruders von Scholem, der einst mit Jünger in die Schule gegangen war und 1940 als führender KPD-Politiker von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde. Der Briefwechsel zwischen den zwei so verschiedenen alten Herren war freundlich-respektvoll im Ton und er endet mit einem wunderlichen Satz Ernst Jüngers: „Die Weltlage ist düster; vielleicht kommen wir ohne Wunder nicht aus.“

Zur SZ-Startseite

Bangladesch
:Übergriffe auf Polizisten und Minderheiten

Nach der Flucht von Premierministerin Sheikh Hasina aus Bangladesch gehen die Unruhen im Land weiter. Warum das den Nachbarstaat Indien nervös macht.

Von David Pfeifer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: