Marco Rubio gilt in Europa als der Mann in der Regierung von Donald Trump, mit dem man vernünftig zusammenarbeiten kann. Der amerikanische Außenminister wird als eher traditioneller Außen- und Sicherheitspolitiker gesehen, als jemand, der Allianzen zu schätzen weiß, vor allem die transatlantische. Rubio, so die Interpretation, setzt sich damit von den Europa-Verächtern, den rechtspopulistischen Kulturkriegern und „Make America Great Again“-Kämpfern in Trumps Team ab, zu denen zum Beispiel Vizepräsident J. D. Vance zählt.
MeinungMünchner SicherheitskonferenzRubios Botschaft an Europa: Folgt dem Weg, den Trump geht, dann bleibt das Bündnis bestehen

Kommentar von Hubert Wetzel
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Die Rede des amerikanischen Außenministers war im Ton zwar weit weniger harsch als die von J. D. Vance vor einem Jahr. Doch ihr Inhalt war keineswegs gemäßigter. Washington behauptet, es wolle den Westen retten. In Wahrheit zerstört es ihn.

Selenskij auf der Münchner Sicherheitskonferenz:„Können Sie sich Putin ohne Krieg vorstellen?“
In Davos hatte Wolodimir Selenskij noch mit seinen europäischen Partnern abgerechnet, in München schlägt er freundlichere Töne an. Doch seine Verzweiflung scheint immer wieder durch. Auch, als er sich zu einer fiesen Stichelei gegen Viktor Orbán hinreißen lässt.
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