Energie:Die Grüne, die aus dem Atomausstieg aussteigt

Lesezeit: 2 min

Energie: undefined
(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin Münchens, setzt sich über das größte Tabu ihrer Partei hinweg - und ist für den Weiterbetrieb des städtischen Kernkraftwerks Isar 2.

Von Heiner Effern

Die Münchner Bürgermeisterin Katrin Habenschaden erlebt gerade den Albtraum grüner Politikerinnen und Politiker: Sie steht bundesweit als eine derjenigen da, die offiziell am bisher unverrückbaren Partei-Grundsatz "Atomkraft - Nein danke" rütteln. Am Ende könnte Habenschaden sogar dafür mitverantwortlich sein, dass aus den Grünen vorübergehend eine "Atomkraft - ja bitte"-Partei wird. "Sollte der Stresstest des Bundeswirtschaftsministeriums ergeben, dass München ein Engpass bei der Stromversorgung droht, darf ein Streckbetrieb von Isar 2 kein Tabu sein", erklärte Habenschaden vor wenigen Tagen. Die Debatte um den Ausstieg aus dem Ausstieg nimmt seither noch mehr Fahrt auf als zuvor.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
Psychologie
Wie sehr prägen uns unsere Geschwister?
Krieg in der Ukraine: Zerstörte Panzer bei Kiew
Krieg gegen die Ukraine
Die besondere Expertise des BND
Zur SZ-Startseite