Die Münchner Bürgermeisterin Katrin Habenschaden erlebt gerade den Albtraum grüner Politikerinnen und Politiker: Sie steht bundesweit als eine derjenigen da, die offiziell am bisher unverrückbaren Partei-Grundsatz "Atomkraft - Nein danke" rütteln. Am Ende könnte Habenschaden sogar dafür mitverantwortlich sein, dass aus den Grünen vorübergehend eine "Atomkraft - ja bitte"-Partei wird. "Sollte der Stresstest des Bundeswirtschaftsministeriums ergeben, dass München ein Engpass bei der Stromversorgung droht, darf ein Streckbetrieb von Isar 2 kein Tabu sein", erklärte Habenschaden vor wenigen Tagen. Die Debatte um den Ausstieg aus dem Ausstieg nimmt seither noch mehr Fahrt auf als zuvor.
EnergieDie Grüne, die aus dem Atomausstieg aussteigt
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Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin Münchens, setzt sich über das größte Tabu ihrer Partei hinweg - und ist für den Weiterbetrieb des städtischen Kernkraftwerks Isar 2.
Von Heiner Effern
