Sexueller Missbrauch:Das Kirchenvolk muss ran

Sexueller Missbrauch: Alles so geschwisterlich - und womöglich ist genau dies das Problem: Szene aus der Erlöserkirche in Fürstenfeldbruck.

Alles so geschwisterlich - und womöglich ist genau dies das Problem: Szene aus der Erlöserkirche in Fürstenfeldbruck.

(Foto: Leonhard Simon/Leonhard Simon)

Die Protestanten tun sich schwer im Umgang mit Tätern aus den eigenen Reihen. Das Beispiel der Katholiken zeigt: Es braucht den Druck von unten.

Kommentar von Annette Zoch

Wie konnte es passieren, dass die evangelische Kirche sexuellen Missbrauch so lange nicht als Problem ihrer Institution erkannt hat? Wie konnte es passieren, dass Betroffenen nicht geglaubt wurde; dass sie als Störenfriede delegitimiert und ausgeschlossen wurden?

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMissbrauch
:Wie die Landeskirchen Schwarzer Peter spielen

Eine Woche nach der Vorstellung der evangelischen Missbrauchsstudie beschäftigt die Landesbischöfe vor allem die Frage: Wer ist schuld, dass den Forschenden so wenig Akten vorlagen? Dabei sollte es eigentlich um die Betroffenen gehen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: