MeinungBezahlungDie Politik sollte den Mindestlohn endlich den Fachleuten überlassen

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Kommentar von Roland Preuß

Lesezeit: 2 Min.

Gastronomie in München: In Deutschland muss von 2027 an mindestens 14,60 Euro pro Stunde gezahlt werden.
Gastronomie in München: In Deutschland muss von 2027 an mindestens 14,60 Euro pro Stunde gezahlt werden.
Felix Hörhager/dpa

Es ist gut, dass sich Gewerkschafter und Arbeitgeber doch noch auf eine Erhöhung geeinigt haben. Hoffentlich spielt das Thema in den kommenden Wahlkämpfen keine Rolle mehr. Parteien können da eigentlich immer nur denselben Fehler wiederholen.

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Diese Einigung ist nicht selbstverständlich. Wie knapp Arbeitgeber und Gewerkschaften am Eklat vorbeigeschrammt sind, zeigt ein Detail, das der DGB-Vorstand Stefan Körzell am Freitagmorgen ausplauderte. Der Kompromiss zum neuen Mindestlohn kam gerade mal 50 Minuten vor Beginn der Pressekonferenz dazu zustande. Bei aller Kritik, die man nun im Kleinen anbringen mag: Im Großen ist es eine gute Nachricht, dass sich Arbeitgeber und Gewerkschaften geeinigt haben. Beide haben Verantwortung übernommen und gezeigt, dass ihre Sozialpartnerschaft funktioniert; ein Modell, das stark zum Erfolg der Wirtschaft und zum Wohlstand im Land beigetragen hat.

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