MeinungUSAMit seinem Invasions-Vergleich liegt Hegseth doppelt daneben

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 1 Min.

Pete Hegseth sprach in der Normandie bei der Gedenkfeier zum D-Day vor 82 Jahren.
Pete Hegseth sprach in der Normandie bei der Gedenkfeier zum D-Day vor 82 Jahren. Jeremias Gonzalez/AP/dpa

Der US-Minister behauptet, Europa werde von Migranten eingenommen. Dabei liegt die Gefahr anderswo.

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Pete Hegseth hat eine starke Fixierung aufs Martialische, weshalb er lieber Kriegsminister als Verteidigungsminister sein möchte. Oft will er rhetorisch noch härter zulangen als sein Oberbefehlshaber Donald Trump. Weil sich Hegseth mit seinem Kriegsvokabular so wohlfühlt, setzt er Kampf-Metaphern auch dort ein, wo diese nichts verloren haben. Am Wochenende gedachte er der Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren, dabei zog es ihn gedanklich an die heutigen Strände am Mittelmeer, die von „gefährlichen Ideologien“ gestürmt würden. Wann werde Europa dieser „Invasion“ entgegentreten?

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