MeinungRechtsextremismus:Die Ausladung von Michel Friedman ist eine Einladung an Neonazis

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Kommentar von Ulrike Nimz

Lesezeit: 2 Min.

Publizist Michel Friedman, hier bei einem Termin im Frühjahr in Potsdam, wird bei der Hannah-Arendt-Woche in Klütz entgegen der Ankündigung nicht auftreten.
Publizist Michel Friedman, hier bei einem Termin im Frühjahr in Potsdam, wird bei der Hannah-Arendt-Woche in Klütz entgegen der Ankündigung nicht auftreten. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Ausgerechnet bei einer Veranstaltung zu Ehren der jüdischen Philosophin Hannah Arendt darf der Publizist nun doch nicht auftreten. Angeblich, weil der Auftritt zu teuer wäre.

Kaum ein Sprachbild erfreut sich in jüngster Zeit so großer Beliebtheit wie das  „politische Erdbeben“. Reserviert für unerwartete Rücktritte oder gescheiterte Kanzlerwahlen, fällt der Begriff inzwischen verlässlich nach jeder Zwischenumfrage, die die AfD vor den demokratischen Parteien sieht.

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Der jüdische Autor sollte eigentlich im Literaturhaus der kleinen Ostseestadt Klütz auftreten. Jetzt wurde die Einladung zurückgenommen – offenbar auf Druck des Bürgermeisters.

Von Felix Stephan

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