MeinungStreit um Merz-ÄußerungenDer Fall Fernandes hat mit Gewalt von Migranten gegen Frauen doch nichts zu tun

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Kommentar von Katharina Riehl

Lesezeit: 2 Min.

„Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt“: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) während der Fragestunde des Bundestags am 25. März.
„Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt“: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) während der Fragestunde des Bundestags am 25. März. Kay Nietfeld/dpa

Natürlich darf ein Bundeskanzler auch über Sexualdelikte von Zuwanderern sprechen. Aber mit der Art und Weise tut er sich und der Debatte keinen Gefallen.

Vor einer Woche berichtete der Spiegel über die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, doch das Thema digitale sexualisierte Gewalt wird längst über diesen prominenten Einzelfall hinaus im ganzen Land diskutiert. Von Tag eins an auch in seiner politischen Dimension, also in Bezug auf die Frage: Tut der Staat genug, um Frauen zu schützen, digital und analog? Was machen andere Länder besser, welche Gesetze fehlen?

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